Umweltfreundliche Wasserkraft
Saubere Energie im Einklang mit der Natur
Lebensraum Wasser
Der Lebensraum Wasser ist besonders sensibel. An vielen unserer Kraftwerke gibt es Aufstiegshilfen für Fische. Um die komplexen Zusammenhänge noch besser verstehen zu lernen und den Schutz der Wasserlebewesen weiter zu verbessern, beteiligen wir uns an aufwändigen Forschungsprojekten und Untersuchungen.
Zurück zur Natur
Beim Bau von Wasserkraftwerken lassen sich Eingriffe in die Natur nicht vermeiden. Bereits bei der Planung werden entsprechende Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen. Wissenschaftliche Studien und die Praxis belegen, dass sich solche Areale innerhalb weniger Jahre zu regelrechten Rückzugsgebieten für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten entwickelt haben. Dazu zählen zum Beispiel große Bereiche am Unteren Inn, an der Isar und an der Donau. Aber auch die Menschen der Region profitieren von diesen Kraftwerksprojekten. Große Naherholungsgebiete entstanden, die heute Hunderttausende anziehen.
Ökologische Reinigung
Ein zusätzlicher ökologischer Aspekt ist die Reinigungsfunktion der Kraftwerksrechen. So wird das Wasser von Unrat und Müll gereinigt, ehe es in die Turbinen fließt und dort mit Sauerstoff angereichert wird. Jahr für Jahr werden so Tausende Tonnen Schwemmgut entsorgt, in der Hauptsache sog. Wohlstandsmüll.
Kein Rohstoffverbrauch, keine Emissionen
Die Hauptvorteile der Wasserkraft gegenüber anderen Formen der Energieerzeugung sind jedoch die Tatsachen, dass keine Rohstoffe verbraucht werden und keine Emissionen entstehen. Nicht umsonst hat die Umweltkonferenz "Agenda 21" in Rio die Energiegewinnung aus Wasserkraft als wichtiges Ziel für alle Staaten genannt.