E.ON ist in
Das leuchtende rot und gelb sticht einem sofort ins Auge. Da ist er - der E.ON-Stand. 120 m² groß und stylish eingerichtet mit runden Sitzinseln und einer roten Kaffeebar. überall wuseln Studenten und E.ON Mitarbeiter durcheinander, es geht zu wie in einem Taubenschlag. Die Stimmung auf dem Stand ist gut, das Interesse der Studenten riesig.
9 Uhr - die ersten Interessenten nähern sich unserem Stand.
Ein Student im dunklen Anzug, die Bewerbungsmappe fest umklammert, steuert auf mich zu. Schon sind wir mitten im Gespräch. Mein Gegenüber, ein BWL-er, interessiert sich für einen Einstieg als Trainee. Mit unserer Imagebroschüre in der Hand erkläre ich ihm den Unterschied zwischen dem E.ON Graduate Program und den regionalen Traineeprogrammen von E.ON Energie. Schnell merke ich, dass ihn die vielen Namen und Gesellschaften verwirren. Zum Glück sind die Säulen unseres Stands mit dem "Wheel of Success", das den Konzernaufbau abbildet, bemalt. So sind alle Unklarheiten schnell geklärt. Die Mappe mit der Initiativbewerbung wechselt noch ihren Besitzer - und schon steht der nächste Interessent vor mir.
Diesmal ist es ein Elektroingenieur, der sich für eine der offenen Stellen, die stapelweise als Kopien auf dem Stand ausliegen, interessiert. Hier muss ich passen. Ich schicke ihn zu den Kollegen von E.ON Kraftwerke, die ihm besser weiterhelfen können. 20 Mann stark ist unsere Truppe auf dem Stand: Personaler und Kollegen aus den Fachbereichen sowie Trainees der E.ON AG, von E.ON Ruhrgas und E.ON Energie. Selbst eine Kollegin von E.ON Sweden ist mit von der Partie.
11 Uhr - Eine Podiumsdiskussion mit E.ON-Beteiligung steht an.
Beate Meyer-Hentschel, Personalentwicklerin bei E.ON Energie in München, steht den Studenten zum Thema "Generation Praktikum - Was Fair Companies gegen Absolventenausbeutung tun" Rede und Antwort.
E.ON Energie beteiligt sich an der Initiative "Fair Company" und verpflichtet sich, Absolventen und Praktikanten fair zu behandeln, das heißt vor allem, sie angemessen zu vergüten und keine Vollzeitjobs durch Praktikanten zu ersetzen.
Auch auf anderen Messeveranstaltungen ist E.ON vertreten. Dr. Christian Folke, Teamleiter Projekte und Energiesysteme bei E.ON Engineering, erläutert in einer Expertenrunde, welche Einstiegsmöglichkeiten es bei E.ON für Ingenieure gibt. Der Saal ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch die Unternehmenspräsentation von E.ON Ruhrgas-Personalvorstand Christoph Dänzer-Vanotti kommt bei den Studenten gut an.
12 Uhr - Der Ansturm erreicht seinen Höhepunkt.
Das hat nicht nur damit zu tun, dass an unserer Kaffeebar kostenlos Fingerfood und Getränke - vor allem leckere Kaffeespezialitäten - serviert werden. Alle Kollegen sind belagert, die Absolventen stehen sogar Schlange, um ein persönliches Gespräch zu führen. Ich stärke mich mit Häppchen und O-Saft, dann geht's weiter.
Die nächste Kandidatin ist eine Informatikern, die ihre Diplomarbeit im Unternehmen schreiben will. Ich erkläre ihr, dass sie ein für den Konzern interessantes Thema vorschlagen muss und drücke ihr noch schnell einen E.ON-Kuli und unsere Gewinnspiel-Postkarte in die Hand. Das Preisausschreiben soll mit Hilfe einer kleinen Umfrage herausfinden, was Absolventen über E.ON als Arbeitgeber denken. 800 Postkarten stapeln sich am Ende des zweiten Tages in der Glasbox. Für mich ist die Antwort auf den nicht nachlassenden Stroms an Studenten klar: E.ON ist ein attraktiver Arbeitgeber für Absolventen!
15 Uhr - Ich weiss nicht mehr, wie viele Gespräche ich geführt habe.
Vierzig? Fünfzig? Es bleibt keine Zeit zum überlegen, schon erkläre ich einer Studentin aus Rumänien, wie sie ein Praktikum bei uns im Unternehmen machen kann.
Die Bewerbungsmappen stapeln sich bereits in unserem kleinen Lagerraum. Ein leichtes Kratzen macht sich im Hals bemerkbar.
17 Uhr - Happy Hour an unserem Stand.
Es werden rote Sunbitter verteilt. Meine Stimme ist heiser, die Beine schmerzen. Die letzten Absolventen verlassen unseren Stand, es wird leer in der großen Messehalle. Der erste Tag ist geschafft - wir sind es auch. Doch die Stimmung unter den Kollegen ist klasse. Und das nicht nur, weil unser Stand einer der best besuchten in der Halle war. Uns allen hat es großen Spaß gemacht.
Einstimmiges Fazit: Die Premiere von E.ON auf dem Absolventenkongress in Köln war ein voller Erfolg!
