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Ausbau der bayerischen Wasserkraft im Einklang mit Ökologie und Ökonomie/ Wasserkraftbetreiber stellen Einzelheiten der Potentialstudie vor

Die drei großen Wasserkraftunternehmen Bayerns – E.ON Wasserkraft GmbH, Bayerische Elektrizitätswerke GmbH und Rhein-Main-Donau AG – haben heute in München Einzelheiten aus ihrer Studie zu den Ausbaupotentialen der Wasserkraft in Bayern vorgestellt.

Die von den drei Unternehmen in Auftrag gegebene Potentialstudie zum Wasserkraftausbau in Bayern belegt, dass das im Jahr 2006 zwischen Wasserkraftbetreibern und Staatsregierung vereinbarte Ziel einer Steigerung des Wasserkraftanteils in Bayern erreicht werden kann. Das benannte Potential bezieht sich auf die Flüsse Donau, Inn, Isar, Lech, Iller, Main und Wertach. Es kann durch eine Steigerung der Stromproduktion durch Modernisierungsmaßnahmen, durch Leistungssteigerungen an bestehenden Kraftwerken, durch den Neubau von Kraftwerken an bestehenden Querbauwerken und durch den Neubau von Kraftwerken an bisher noch nicht genutzten Standorten realisiert werden. Dabei stellt die Studie das mögliche Potential, jedoch noch keine konkreten Umsetzungspläne dar.

„Die Wasserkraft in Bayern hat Potential nach oben. Pro Jahr könnten 1.300 Gigawattstunden (GWh) CO2-freier Strom zusätzlich erzeugt werden“, erklärt Dr. Frank Pöhler, Geschäftsführer der Bayerische Elektrizitätswerke GmbH. „Wir können und wollen damit zusätzliche regenerative Energie für über 370.000 Haushalte bereitstellen und damit fast eine Million Tonnen Kohlendioxid pro Jahr zusätzlich einsparen“, macht Christof Gattermann, Kaufmännischer Geschäftsführer der E.ON Wasserkraft GmbH, deutlich.

„Die Potentialstudie und unsere Investitionen in eine ökologische Aufwertung der bayerischen Flüsse stehen gemeinsam für die Vereinbarkeit von wirtschaftlicher und naturnaher Nutzung. Wir können Klimaschutz und Gewässerschutz in Einklang bringen“, fasst Dr. Albrecht Schleich, Vorstand der Rhein-Main-Donau AG, zusammen.

Schon bisher leistet die Wasserkraft in Bayern einen bedeutenden Beitrag zur CO2-freien Stromerzeugung. Im bayerischen Energiemix trägt die Wasserkraft mit 16,9 % beziehungsweise 66,3% innerhalb der erneuerbaren Energien dazu bei, die Klimaziele der Staatsregierung zu erreichen.

Zur Pressemitteilung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. vom 11. November 2009 nimmt E.ON Wasserkraft wie folgt Stellung: "Die heutige Pressemitteilung des Bund Naturschutz in Bayern e.V. nehmen wir mit großer Verwunderung zur Kenntnis. In einem Gespräch im bayerischen Umweltministerium am gestrigen Dienstag wurde die Potentialstudie dem Bund Naturschutz und weiteren Vertretern der Naturschutzverbände in Bayern exklusiv vorgestellt. In konstruktiver Atmosphäre war gestern vereinbart worden, in einer sachlichen Diskussion über die Realisierung der Ausbaupotentiale sowie über den Beitrag der Wasserkraftbetreiber zur ökologischen Verbesserung der bayerischen Flüsse zu sprechen. Auch Klimaschutz bedeutet Naturschutz. Dies müssen die Vertreter der Naturschutzverbände endlich anerkennen. Ohne den weiteren Ausbau der Wasserkraft ist das Erreichen der Klimaziele der Bayerischen Staatsregierung illusorisch", erklärt Christian Orschler, Pressesprecher der E.ON Wasserkraft GmbH.


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