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Ausbau der Pumpspeicheranlage Waldeck in Nordhessen: E.ON Wasserkraft stellt Konzeptstudie für unterirdisches Kraftwerk vor

Die E.ON Wasserkraft GmbH will am Standort Waldeck im Edertal in die Erweiterung der bestehenden Pumpspeicherkraftanlage Waldeck 2 investieren. Das Unternehmen stellte am 8. Februar 2010 im Regierungspräsidium Kassel eine Konzeptstudie für eine Erweiterung des bestehenden Kraftwerksparks im Edertal vor. Der starke Ausbau der erneuerbaren Energien in Hessen und Deutschland erfordert gleichzeitig eine Erweiterung der Speicherkapazitäten. „Pumpspeicherkraftwerke stellen einen idealen Partner der regenerativen Energien dar; sie können Strom in großem Umfang speichern und unregelmäßig einspeisende Stromerzeuger ausgleichen“, erläutert Dr. Dominik Godde, Technischer Geschäftsführer der E.ON Wasserkraft und Direktor der internationalen Wasserkraftsparte von E.ON.

Ende Februar findet auf Wunsch der E.ON Wasserkraft GmbH ein Scoping-Termin zur Vorbereitung einer möglichen Umweltverträglichkeitsprüfung statt. Das Unternehmen wird die notwendigen Unterlagen sowie eine detaillierte Genehmigungsplanung bis Herbst 2010 erstellen und noch in diesem Jahr den Antrag auf Planfeststellung beim Regierungspräsidium Kassel stellen. 2016 könnte das neue Kraftwerk ans Netz gehen.

Nach der Realisierung des Projekts wird E.ON Wasserkraft mit dem Neubau des Kraftwerks Waldeck 1, der Ertüchtigung von Waldeck 2 und der vorgestellten Erweiterung innerhalb von 10 Jahren deutlich über 300 Millionen Euro in den Standort Waldeck investiert haben. „Neben der CO2-freien Stromerzeugung aus unseren deutschlandweit 101 Laufwasser- und fünf Speicherkraftwerken fördern wir mit unseren Pumpspeicherkraftwerken auch die Integration der Erneuerbarer Energien und tragen damit wesentlich zum Erfolg einer nachhaltigen Stromerzeugung bei“, fasst der Kaufmännische Geschäftsführer der E.ON Wasserkraft GmbH, Christof Gattermann zusammen.

Ende 2010 werden am Standort Waldeck ca. zehn Prozent der gesamten deutschen Pumpspeicherleistung installiert sein – insgesamt 620 MW. „Doch wir wollen weiter wachsen. Wir wollen die bestehenden Anlagen unterirdisch vergrößern, so dass der Standort auf ca. 14 Prozent der deutschen Pumpspeicherleistung erweitert wird“, erklärte Christof Gattermann bei dem Informationstermin im Regierungspräsidium Kassel.


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